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Osteoporose Therapie & Behandlung

 

Fachbereich Orthopädie, Chirotherapie, Sportmedizin, Physikalische Therapie

Was bedeutet Osteoporose ?

Die Osteoporose ist eine systemische Erkrankung des Skeletts, gekennzeichnet durch eine Verringerung der Knochenmasse und die Verschlechterung der Mikroarchitektur des Knochengewebes. Dadurch nimmt die Brüchigkeit und Anfälligkeit für Knochenbrüche zu. Im höheren Lebensalter kommt es bereits normalerweise zu einer Verlagerung des Knochenstoffwechsels in Richtung auf Knochenabbau. Frauen nach den Wechseljahren haben ein deutlich erhöhtes Risiko, an Osteoporose zu erkranken. Etwa sieben bis acht Millionen Menschen in Deutschland leiden unter dieser Erkrankung. Die Dunkelziffer ist vermutlich deutlich höher. Aber das persönliche Osteoporose-Risiko lässt sich gut abschätzen, denn die Risikofaktoren sind bekannt. Neben dem Geschlecht sind das

  • Genetische Veranlagung (in der Familie ist bereits Osteoporose aufgetreten)
  • Längerfristige Kortisoneinnahme (bereits 3-6 Monate)
  • Schilddrüsenüberfunktion
  • Mangel an körperlicher Bewegung
  • Alkohol und Nikotin
  • Kalziumarme Ernährung
  • Body Mass Index  unter 20<
  • Einnahme von Blutverdünnern oder Anti-Epileptik
  • Testosteronmangel
  • Diabetes
  • Rheuma

Wer aufgrund der Risikofaktoren möglicherweise gefährdet ist, kann eine Knochendichtemessung durchführen lassen. Das DXA-Verfahren gilt dabei als das verlässlichste, als Goldstandard unter den Messverfahren.

Die Diagnostik und Therapie der Osteoporose hat in den letzten Jahren wie kaum ein anderer Bereich der konservativen Therapie innerhalb der Orthopädie eine rasante und umfassende Weiterentwicklung durchlaufen. Noch vor 10-15 Jahren gab es kaum verwertbares Zahlenmaterial, das sowohl die diagnostischen Bemühungen als auch die therapeutischen Resultate dokumentieren konnte. Heute existieren international verbindliche Leitlinien. Dr. Joseph Heussen hat als Leiter des Fachbereichs Orthopädie die vollständige Weiterbildung zum Osteologen durchlaufen. Das ALBERTUS ZENTRUM  ist osteologisches Schwerpunktzentrum, in dem  nach international anerkannten Leitlinien Osteoporose  diagnostiziert und therapiert wird. Neueste Erkenntnisse werden sofort in die Behandlungskonzepte eingebaut.

Ein eigenes hochmodernes DXA-Messgerät steht innerhalb des Hauses zur Verfügung. Die Messung im Rahmen der Osteodensitometrie erfolgt direkt an der Wirbelsäule bzw. am Hüftgelenk/Schenkelhals. Diese Messorte sind die statistisch am besten untersuchten Regionen. Außerdem kommt es dort zu den meisten bedrohlichen Frakturen. Die Untersuchung ist im Gegensatz zu den meisten anderen Messverfahren nahezu frei von Strahlenbelastung. Die Untersuchung wird auf einer bequemen Untersuchungsliege durchgeführt und dauert ca. 10 Minuten. Es ist dabei nicht einmal erforderlich, die Kleidung abzulegen. Durch dieses Messverfahren lässt sich auf einfache Weise das individuelle Knochenbruchrisiko beurteilen.

Osteoporose – DXA-Knochendichtemessung

Die DXA-Knochendichtemessung zeichnet sich durch folgende Eigenschaften aus

  • Nahezu keine Strahlenbelastung
  • Die Untersuchung ist schmerzlos und absolut ungefährlich
  • Sie können während der Untersuchung bequem liegen oder sitzen
  • Die durchschnittliche Gesamtuntersuchungszeit beträgt ca. 10 Minuten
  • Für die Einschätzung ihres persönlichen Knochenbruchrisikos erhält Ihr Arzt Ergebnisse mit hoher diagnostischer Aussagekraft

Prüfen Sie ihr individuelles Osteoporoserisiko nach den Wechseljahren hier

In dem folgenden Video erklärt Ihnen Dr. Heussen das Verfahren der DXA-Knochendichtemessung und klärt über Ursachen und Therapierformen bei Osteoporose auf.

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