02161 / 5493-0 ( Zentrale Mo-Fr 8-18 Uhr)

 

Botox-Therapie

 

Botox Therapie im ALBERTUS ZENTRUM Mönchengladbach

 

Fachbereich Orthopädie, Chirotherapie, Sportmedizin, Physikalische Therapie

Seit über 20 Jahren wird in der Medizin das sog. Botolinum Toxin ( Botox ) zur Behandlung eingesetzt. Der erste Arzt, der diese Substanz eingesetzt hat, war ein Augenarzt, der mit diesem Medikament erfolgreich die Fehlsichtigkeit durch Schielen behandelt hat. Dieser Erkrankung liegen Spannungsstörungen in der Augenmuskulatur zugrunde. Das Botolinum Toxin sorgt dafür, dass verkrampfte Muskeln ihre Überspannung verlieren und sich wirkungsvoll und langanhaltend entspannen. In der Dermatologie oder kosmetischen Medizin wird das Botolinum Toxin eingesetzt, um Hautfalten im Rahmen der kosmetischen Behandlung zu glätten. So wird Botolinum Toxin oder kurz Botox injiziert, um Stirnfalten kosmetisch zu behandeln.

Bei der Durchführung solcher kosmetischer Behandlungen kam es häufig auch zu einer Besserung der Kopfschmerzen des behandelten Patienten. Aus diesem Effekt ergab sich, das Botolinum Toxin ( Botox ) schon bald auch in der Schmerztherapie eingesetzt wurde. Heute besteht eine gute Anwendungsmöglichkeit zu Behandlung von sog. "Spannungskopfschmerzen" und der Migräne. Aber auch muskuläre Schmerzen, die auf Verspannungen im Bereich der Muskulatur der Wirbelsäule beruhen, z.B. im Bereich des Nackens, des Schultergürtels und des Rückens, sind langanhaltend und wirksam mit Botox behandelbar.

Die Botox-Therapie kommt nur in bestimmten Krankheitsfällen zur Anwendung, nämlich erst dann, wenn konventionelle Behandlungsverfahren ausreichend eingesetzt worden sind und bisher erfolglos waren oder keine anderen Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen.

Ob eine Botox-Therapie im jeweiligen Behandlungsfalle möglich und sinnvoll ist, kann durch eine eingehende Untersuchung und ein ausführliches Gespräch im ALBERTUS ZENTRUM festgestellt werden. Die Behandlung wird dann nach ausführlicher Aufklärung des Patienten im ALBERTUS ZENTRUM, Fachbereich Orthopädie, durchgeführt.

Ein positiver Effekt der Injektion ist frühestens nach 2-10 Tagen, in einigen Fällen bis zu 20 Tagen, zu erwarten. Es erfolgt nach der Injektion eine deutliche Entspannung der verkrampften Muskulatur. Die vollständige Wiederherstellung der normalen Muskelfunktion, d.h. der normalen Kraft des Muskels, ist nach 3-5 Monaten, im Einzelfall bis zu 9 Monaten, zu erwarten. Eine Nachinjektion ( Zweitbehandlung ) sollte frühestens nach 12 Wochen erfolgen. Wiederholungsinjektionen, während noch anhaltender Wirkung der Erstinjektion, führen ansonsten zu einer schlechten Steuerbarkeit der Wirkung.

Nicht behandelt werden können mit Botox Patienten mit bestimmten neurologischen Systemerkrankungen wie Myasthenia gravis oder auch multipler Sklerose und anderen neurologischen Erkrankungen. Eine Infektion der zu behandelnden Hautareale muss ausgeschlossen sein, eine Blutungsneigung sollte nicht bestehen. Die Botox-Therapie hat sich als sehr nebenwirkungsarmes, sehr sicheres und überaus erfolgreiches Therapiekonzept bei Kopfschmerzen sowie bei muskulären Spannungsstörungen bewährt. 

 

 

Zur "Übersicht Schmerztherapie"

zum Fachbereich Orthopädie

Impressum Fachbereich Orthopädie

Das Albertuszentrum verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Wenn Sie auf der Webseite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu.